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Chrome unterstützt ab Version 59 Headless Mode


Ich persönlich habe schon viele Erfahrungen mit Selenium gemacht. Damit kannst du automatisierte Webbrowser Tests programmieren. In meinem Fall habe ich das mit Java gemacht, um eine Webanwendung automatisiert zu testen. Ich nutzte damals Selenium noch zusammen mit Firefox, weil, so unglaubwürdig es auch klingt, Firefox schneller startete als Chrome.

Aber was bei der Entwicklung der Tests noch in Ordnung ist, nervt immer dann, wenn man die Tests nur ausführen muss. Du musst dir das so vorstellen: man programmiert die Tests und wenn man den Test ausführt, so startet der Webbrowser und man kann zugucken, wie dort automatisch Dinge geklickt werden usw... Bei der Entwicklung der Tests ist das manchmal sehr hilfreich, aber wenn man die Tests fertig programmiert hat und sie dann nur noch ausführen will, um zu verifizieren, dass noch alles funktioniert, so braucht man die visuelle Ausgabe ja gar nicht mehr. Ich hatte dieses Problem damals mit Selenium Grid gelöst. Ich hatte Selenium also auf einem Linux-Server installiert, ein bisschen X-Magie gemacht und dann konnte ich meine Tests remote ausführen. Das war zwar gefühlt etwas langsamer, aber es funktionierte.

Mit Chrome 59 gibt es nun aber den Headless Mode. Das bedeutet, dass man Chrome starten kann, ohne dass man etwas sieht. Man kann Chrome aber wie gewohnt "bedienen". Also nicht als User. Es gibt eine neue API und Selenium gibt es ja weiterhin, so dass ich die Selenium Tests nun ganz bequem auf meinem Rechner durchführen kann, ohne, dass mich die grafische Ausgabe des Webbrowsers nervt. Gute Sache! Ich bin zwar kein Fan von Chrome, aber ich muss anerkennen, dass das gut ist.

Happy Testing!


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